Liebig14 lebt! – Druzbar am 31. Januar

Liebig14 lebt! - Druzbar am 31. Januar

Liebig14 lebt! – Der kleine Hausbesetzungs-Ratgeber

ab 20 Uhr in der NewYorck im Bethanien
dazu gibt’s: Lecka VoKü + Cocktails, Häuser-Memory, Besetzungs-Geschichten und -Filmchen, Infos über den Räumungstermin und Lichtbildervortrag „Was noch zu besetzen wäre…“

aus dem Winterschlaf zurück

An den Spreeufern gerät wieder einiges in Bewegung. Und nicht nur, weil die Eisschollen wieder aus dem Bild verschwunden sind. Die Großbaugruppe Spreefeld will die Fläche des Kiki Blofeld (Köpenicker 48/49 am Spreeufer) bebauuen, auf der Seifenfabrik tummeln sich Bagger, nebendran ist der Rohbau von Hochtief schon fast fertiggestellt, der Stadtteilausschuss Kreuzberg lädt dazu ein, über die Zukunft des Zapf-Geländes (Köpenicker 14) zu diskutieren u.s.w. … Alles weitere erfahrt ihr hier und sicher auch an der einen oder anderen weiteren Stelle…

…z.B. in der B.Z.: Das nhow-Luxushotel macht jetzt mit einer pinken Eislaufbahn auf sich aufmerksam

Heute Sause @ Köpi!

25. Dezember ab 23 Uhr:
Drum‘n'Bass & Techno & HipHop
in der Köpi, Köpenicker Straße 137

Am 5. Juni fand ein breit angelegter und von vielen Gruppen und Einzelpersonen unterstützter Aktionstag gegen das Bauprojekt Mediaspree statt. Im Zuge dieses Tages kam es neben zuvor angekündigten Demonstrationen, einem Straßenfest und Flächenbesetzungen auch zu zahlreichen kleineren, temporären und spontanen Aktionen, kreativen Kunsteinlagen sowie direkten Aktionen gegen Lofts und Mediaspree-Projekte. Begleitet wurde der Tag von einem Pirat_innensender, der aktuell von Orten des Geschehens berichtete und alle auf dem neuesten Stand hielt sowie inhaltliche Beiträge sendete.

Wie eigentlich immer ließ auch die Staatsmacht nicht lange mit Reaktionen auf sich warten und versuchte den vielfältigen Protest auf allen Ebenen zu unterbinden und einzuschränken. So kam es schon während der Demonstrationen zu Angriffen durch Bullen. Im Laufe des Tages intensivierten sie diese an unterschiedlichen Orten, was dann in einer Razzia und willkürlichen Festnahmen in der Bödikerstraße 9 gipfelte, in der Annahme dort einen Pirat_innensender und dessen Verantwortliche aufzufinden – eine Sendeanlage konnte aber nicht gefunden werden.

Der Erlös dieser Party kommt den von Repression im Zusammenhang mit der Razzia und Solidaritätsaktionen Festgenommenen zu Gute und wird in deren Prozesskostenführung einfließen.

Hier geht’s zum Line-up der Nacht!

Angebot für Zwischennutzer_innen

Obwohl der Bau der Berliner Stadtautobahn erst nach der Abgeordnetenhaus-Wahl am 18. September 2011 entschieden wird, sind bereits 314 Kleingärten im Berliner Bezirk Neukölln geräumt worden. Einer, der es ganz genau weiss, führt durch die Kolonie „Schmidt`s Ruh“ und entdeckt plötzlich überall folgende Bekanntmachung:

ZWISCHENNUTZUNG MÖGLICH!
Langzeitvermietungen leider erst
nach dem 18. September 2011…
Ministerium für Kleingartenbewirtschaftung, Bonn

…Ministerium für wat? Na, am Ende kommen vielleicht doch die Instandbesetzer_innen, und was passiert dann?

Mehr Infos beim Aktionsbündnis A100 stoppen!

Demonstration durch Friedrichshain zum nhow-Luxushotel

Pressemitteilung vom 27. November, abends

Am Samstag nachmittag demonstrierten rund 400 Personen gegen die Eröffnung des nhow-Luxushotels, gegen die kommerzielle Umstrukturierung der Spreeufer und in Folge dessen steigende Mieten sowie für ein Spreeufer für alle.

Die Demonstration zog ab 15 Uhr vom Boxhagener Platz aus am Friedrichshainer Bezirksamt vorbei und durch den Rudolfkiez zum Osthafen, wo sich das neue Hotel befindet. Kritisiert wurde von den Veranstalter_innen des Aktionsbündnisses „mediaspree entern!“, dass der Hotelbau dem Bürger_innenentscheid „Spreeufer für Alle“ widerspreche, der für seine Forderung von 50m Baufreiheit beiderseits der Spreeufer eine 87%ige Mehrheit der abgegebenen Stimmen bekommen hatte.

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Presse zur nhow-Demo

Videobericht des Forum für Nichtarbeit

Vorpresse:
Indymedia 26.11.: Protest im nhow-Luxushotel
Taz 25.11.: Protest gegen Hotelneubau am Osthafen – Ein neues Symbol der Mediaspree-Gegner
Berliner Morgenpost 24.11.: Multimedia-Lounge und Blubber-Lampen-Tresen
Berliner Zeitung 22.11.: Zimmer frei im Osthafen – die Piraten wollen einziehen

Übrigens: Uwe Rada (taz) liegt falsch damit, dass es einen Bebauungsplan für den Osthafen gebe. Dieser befindet sich zwar seit Jahren in Aufstellung, es kam aber noch nicht einmal zur formellen Bürger_innenbeteiligung. Alle Osthafen-Neubauten sind nach §34 des Baugesetzbuches zugelassen worden, jenem Paragrafen, der zuständig ist, wenn keine gültige Bauleitplanung vorliegt. Dann entscheidet einzig und allein, ob sich ein Bauprojekt nach Art und Maß der Nutzung in die Umgebung einfüge.
Und außerdem ist Carsten Joost nicht Pressesprecher von Mediaspree versenken!.

Neues Presse-Handy

Wir haben wieder ein Presse-Handy. Unter der Nummer 0160 – 321 61 17 können Presseanfragen entgegen genommen werden. Oder, wie gehabt, per Email: ms-entern(ät)riseup.net

Route zur nhow-Demo

Hier geht’s lang am Samstag, wenn es gegen die Bebauung der Spreeufer mit exklusiven Luxusprojekten geht. Wir wollen ein Spreeufer für alle und wenden uns gegen die von Senat und Bezirk getragene Politik der kommerziellen Aufwertung, die zu steigenden Mieten im Umfeld führt.

Auftakt: Boxhagener Platz (Krossener Str./Gabriel-Max-Str.)
Route: Gabriel-Max-Str. // Boxhagener Str. // Mainzer Str. // Frankfurter Allee (Kundgebung vor Bezirksamt) // Warschauer Str. (Fahrstreifen Richtung Kreuzberg) // 180-Grad-Drehung auf Höhe Grünberger // Warschauer Str. (Fahrstreifen Richtung Frankf. Tor) // Boxhagener Str. // Simon-Dach-Str. (Kundgebung Ecke Grünberger) // Revaler Str. // Modersohnstr. (Kundgebung Ecke Am Rudolfplatz) // Corinthstr. // Persiusstr. // Bödikerstr. (Kundgebung vor Bödiker 9) // Stralauer Allee Richtung Oberbaumbrücke
Abschluss: vor dem nhow-Hotel (Stralauer Allee 3)

27.11. „Zimmer frei! – Wir ziehen ein.“

27.11.2010 Demo gegen das nhow-LuxushotelDas wichtigste zur Demo am Samstag gegen das nhow-Luxushotel am Spreeufer: Hier ist der Aufruf, hier der Elektroflyer, hier geht’s zur Demo-Route und hier zu Presse-Artikeln.

Damit die Spreeufer nicht zu exklusiven Luxusräumen werden und gegen die Folgen der kommerziellen Aufwertung (steigende Mieten, Ausgrenzung einkommensschwacher Leute und marginalisierter Gruppen):

Samstag, 27. November
15 Uhr ab Boxhagener Platz (Friedrichshain)

Zieht euch warm an! Aber es gibt Grund zur Hoffnung: Zum Abschluss beim nhow-Hotel wird es heiße Suppe, Punsch und Glühwein geben!

„Mediaspree entern“ kapert das nhow-Hotel

Pressemitteilung zum nhow-Hotel (22.11.2010)

Einzug ins nhow-Hotel // „Zimmer frei! – Wir ziehen ein.“ // Demonstration am Samstag

Am Montag Abend nutzte eine Gruppe engagierter Spreeufer-FreundInnen die zwar eingerichteten, aber vollkommen ausgestorbenen Räumlichkeiten des neu eröffneten nhow-Luxushotels zum symbolischen Einzug in das Gebäude.

Mit Umzugskartons in der Hand betraten sie die Hotel-Lobby an der Stralauer Allee, wo sie vom Chef des Hauses, Alexander Dürr, und einer Limonade als Gäste begrüßt wurden. Die Räumlichkeiten wurden, soweit zugänglich, besichtigt – mit Erstaunen, dass größere Teile des Gebäudes nicht nur leer stehen, sondern noch gar nicht fertig gestellt sind.

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