Archiv der Kategorie 'Pressemitteilungen'

Demonstration durch Friedrichshain zum nhow-Luxushotel

Pressemitteilung vom 27. November, abends

Am Samstag nachmittag demonstrierten rund 400 Personen gegen die Eröffnung des nhow-Luxushotels, gegen die kommerzielle Umstrukturierung der Spreeufer und in Folge dessen steigende Mieten sowie für ein Spreeufer für alle.

Die Demonstration zog ab 15 Uhr vom Boxhagener Platz aus am Friedrichshainer Bezirksamt vorbei und durch den Rudolfkiez zum Osthafen, wo sich das neue Hotel befindet. Kritisiert wurde von den Veranstalter_innen des Aktionsbündnisses „mediaspree entern!“, dass der Hotelbau dem Bürger_innenentscheid „Spreeufer für Alle“ widerspreche, der für seine Forderung von 50m Baufreiheit beiderseits der Spreeufer eine 87%ige Mehrheit der abgegebenen Stimmen bekommen hatte.

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„Mediaspree entern“ kapert das nhow-Hotel

Pressemitteilung zum nhow-Hotel (22.11.2010)

Einzug ins nhow-Hotel // „Zimmer frei! – Wir ziehen ein.“ // Demonstration am Samstag

Am Montag Abend nutzte eine Gruppe engagierter Spreeufer-FreundInnen die zwar eingerichteten, aber vollkommen ausgestorbenen Räumlichkeiten des neu eröffneten nhow-Luxushotels zum symbolischen Einzug in das Gebäude.

Mit Umzugskartons in der Hand betraten sie die Hotel-Lobby an der Stralauer Allee, wo sie vom Chef des Hauses, Alexander Dürr, und einer Limonade als Gäste begrüßt wurden. Die Räumlichkeiten wurden, soweit zugänglich, besichtigt – mit Erstaunen, dass größere Teile des Gebäudes nicht nur leer stehen, sondern noch gar nicht fertig gestellt sind.

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„Mediaspree entern“ protestiert gegen Eröffnung des nhow-Hotels am Spreeufer

Pressemitteilung

„Mediaspree entern“ wird am 27. November eine große Demonstration gegen das neue nhow-Luxushotel am Spreeufer veranstalten. 2008 stimmten 87 Prozent bei einem Bürger_innen-Entscheid in Friedrichshain-Kreuzberg für einen breiten Uferstreifen an der Spree und damit gegen das von der Politik vorangetriebene Projekt „Mediaspree“.

Diese hat sich dafür entschieden dieses Votum weitgehend zu ignorieren. Das Luxushotel „nhow“ konnte ganz ungestört gebaut werden. Während die Mieten in Berlin immer schneller steigen und viele Menschen keinen bezahlbaren Wohnraum mehr finden, eröffnet mitten in einem der betroffenen Gebiete ein weiteres Hotel. Die Zimmer kosten zwischen 170 und 2500 Euro und sind damit für die meisten Menschen unbezahlbar.

Wir lehnen Luxus für wenige ab und streben eine „Stadt für alle“ an, in der jede_r angemessen wohnen und leben kann. Die Demonstration am 27. November (15 Uhr Boxhagener Platz) steht unter dem Motto „Zimmer frei! Wir ziehen ein.“.

Polizeigewalt am Aktionstag: Weitere Übergriffe bekannt geworden

Bereits vergangene Woche veröffentlichten wir eine Mitteilung, in der die gewalttätigen Übergriffe der Polizei am Aktionstag gegen Mediaspree am Samstag vor einer Woche, dem 5. Juni, detailliert dargestellt wurden.

Heute soll das Thema, so die Partei „Die Grünen“, Thema im Innenausschuss der Berliner Abgeordnetenaus sein. Mittlerweile sind uns weitere Tatsachen bekannt. So wurden Fotografen, die polizeiliche Übergriffe dokumentieren wollten, von der Polizei direkt angegriffen und teilweise mit Pfefferspray besprüht. Nach unseren Informationen gibt es mittlerweile, vor allem im Zusammenhang mit dem Prügel-Einsatz der berüchtigten Hundertschaften 23 und 24, auch mindestens vier Anzeigen gegen die eingesetzten Polizeibeamten wegen schwerer Körperverletzung.

Im Rahmen des Aktionstages gegen Mediaspree am Samstag, den 5. Juni, kam es zu massiven und offensichtlich systematischen Übergriffen der eingesetzten Polizeibeamten auf friedliche Demonstrantinnen und Demonstranten.

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Pressemitteilung zur Polizeigewalt am 5. Juni

Bei Indymedia ist bereits ein Beitrag veröffentlicht worden, der in ähnlicher Fassung auch als Pressemitteilung des Mediaspree entern!-Bündnisses raus ging, als PDF-Dokument oder auch gleich hier zum lesen:

Polizeigewalt endlich stoppen!

Pressemitteilung zur Polizeigewalt am Aktionstag gegen MediaSpree

Im Rahmen des Aktionstages gegen MediaSpree am Samstag, den 5.6.2010, kam es zu massiven und offensichtlich systematischen Übergriffen der eingesetzten Polizeibeamten auf friedliche Demonstrantinnen und Demonstranten.

Die Polizeiangriffe begannen mit dem völlig unbegründeten Angriff auf den Lautsprecherwagen der Kreuzberger Demonstration 10 Meter vor der Abschlusskundgebung, setzten sich den Tag über fort und fanden einen weiteren Höhepunkt beim Polizeieinsatz der 23. und 24. Hundertschaft gegen absolute friedliche Menschen vor dem von der Polizei gestürmten Hausprojekt Bödicker Straße 9.

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Stellungnahme des Pirat_innenradios

Eine der schwer erklärlichen Rambo-Aktionen der Berliner Polizei zum gestrigen Aktionstag Mediaspree entern! war die Hausdurchsuchung der Bödickerstraße 9. Dabei verwüstete das staatliche Gewaltmonopol wahllos das Haus, nahm13 Leute im Haus fest und verübte dann auch noch vor dem Haus brutale Übergriffe auf dort wartende Unterstützer_innen. Auch vor dem Haus wurde nochmals mehr als ein Dutzend Leute festgenommen. Aus dem Kreis der von der berüchtigten 23. Hundertschaft zugerichteten Personen musste eine per Krankenwagen ins Hospital gebracht werden.

Die Radiogruppe hat nun auf Indymedia eine Pressemitteilung veröffentlicht, die wir hier dokumentieren:

Polizeirazzia wegen des Pirat_innenradios zum Aktionstag “Mediaspree entern” am 5.Juni 2010 in dem Hausprojekt Bödikerstraße 9 endet mit ca. 25 Festnahmen, absurden Beschuldigungen und dem Nichtauffinden der Sendeanlage.

Gegen ca. 17.00 Uhr drang die Polizei in die Bödikerstraße 9 ein, um die Sendeanlage des Aktionsradios zu beschlagnahmen. Trotz stundenlanger Suche der Polizei, bei der sie zwei Mitarbeiter der Bundesnetzagentur aus Mainz, die mit ihrem Peilwagen vor Ort waren, unterstützten, konnte aber keine Sendeanlage gefunden werden. Stattdessen verwüsteten sie Räume des Hauses und brachen mehrere Türen auf.

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PM: Massenhafter Protest gegen „Mediaspree“

Pressemitteilung, 5. Juni 22 Uhr, des Vorbereitungkreis Mediaspree entern! (hier als PDF)

Massenhafter Protest gegen „Mediaspree“ // Besetzungen & Polizeigewalt // Pressekonferenz

Pressekonferenz: Sonntag, 6.6.2010 // 12 Uhr // Cuvrystraße 1 // Kreuzberg 36

Am heutigen Samstag haben mindestens 2.500 Menschen gegen Mediaspree demonstriert. Auf zwei Demonstrationen bewegten sie sich aus Kreuzberg und Friedrichshain zum Spreeufer. Auf der Kreuzberger Demonstration waren deutlich über 1000 Menschen, auf der Friedrichshainer Strecke etwa 1000.

Im Anschluss an die Demonstrationen kam es zur Besetzung von bislang mindestens drei Grundstücken direkt am Spreeufer: dem IVG-Grundstück Cuvrystraße Ecke Schlesische Straße, dem Hochtief-Grundstück neben Verdi sowie dem zur Privatisierung vorgesehenen Behala-Grundstück im Osthafen an der Elsenbrücke.

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Pressekonferenz am Freitag

Pressekonferenz „MediaSpree entern!“
Freitag, 1.6.2010 // 11 Uhr // Cuvrystr. 1 (Kreuzberg 36)

Trotz aller Proteste, trotz eines erfolgreichen Bürger_innen-Entscheides, bei dem sich fast 30.000 Menschen gegen die Baupläne ausgesprochen haben, soll „MediaSpree“ im Wesentlichen unverändert gebaut werden. Gleichzeitig explodieren die Mieten in den angrenzenden Bezirken – in Friedrichshain-Kreuzberg sind schon heute bei der Neuvermietung von Wohnraum die Mieten die teuersten in Berlin, für Menschen mit geringen Einkommen unerschwinglich.

Nachdem die bisherigen Proteste offensichtlich weder bei den verantwortlichen Politiker_innen noch bei den beteiligten Konzernen und Unternehmen Gehör gefunden haben, werden wir unser Anliegen am Samstag, den 5. Juni erneut deutlich machen: mit einem großen Aktionstag am Spreeufer unter dem Motto „MediaSpree entern! Steigende Mieten stoppen, Privatisierung verhindern, Spreeufer für Alle selber machen!“

Hiermit laden wir ein zur Pressekonferenz zum Aktionstag Mediaspree entern! am Freitag, den 4.6.2010, um 11 Uhr in der Cuvrystraße in Kreuzberg 36 direkt am Spreeufer (vor dem Gebäude Cuvrystr. 1) bzw. auf dem direkt an die Cuvrystraße angrenzenden unbebauten Grundstück.

Mehr Informationen finden Sie unter http://mediaspreeentern.blogsport.de sowie unter http://de.indymedia.org/2010/06/282661.shtml. Sie erreichen uns auch per E-Mail (ms-entern(ät)riseup.net) sowie Telefon (0157 81384938).

Berlin, 3.6.2010
Bündnis MediaSpree entern!

…und nochmal als PDF

Erste Pressemitteilung…

…nachgereicht, denn sie ging schon am 23. März raus: hier als PDF.

// Pressemitteilung //

5. Juni 2010: Auf zu neuen Ufern – MediaSpree entern!

Privatisierung verhindern, steigende Mieten stoppen, Spreeufer für Alle selber machen!

Unzählige Menschen haben in den letzten Jahren gegen die Mediaspree-Planungen protestiert: auf Demonstrationen und kreativen Aktionen, durch Farbbeutelwürfe und kaputtgegangene Fensterscheiben, mit Flugblättern und Kunstinstallationen. Im Sommer 2008 hat sich die überwältigende Mehrheit von 30.000 abstimmenden Menschen beim Bürger_innen-Entscheid in Friedrichshain-Kreuzberg gegen die Mediaspree-Planungen ausgesprochen.

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