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Route zur nhow-Demo

Hier geht’s lang am Samstag, wenn es gegen die Bebauung der Spreeufer mit exklusiven Luxusprojekten geht. Wir wollen ein Spreeufer für alle und wenden uns gegen die von Senat und Bezirk getragene Politik der kommerziellen Aufwertung, die zu steigenden Mieten im Umfeld führt.

Auftakt: Boxhagener Platz (Krossener Str./Gabriel-Max-Str.)
Route: Gabriel-Max-Str. // Boxhagener Str. // Mainzer Str. // Frankfurter Allee (Kundgebung vor Bezirksamt) // Warschauer Str. (Fahrstreifen Richtung Kreuzberg) // 180-Grad-Drehung auf Höhe Grünberger // Warschauer Str. (Fahrstreifen Richtung Frankf. Tor) // Boxhagener Str. // Simon-Dach-Str. (Kundgebung Ecke Grünberger) // Revaler Str. // Modersohnstr. (Kundgebung Ecke Am Rudolfplatz) // Corinthstr. // Persiusstr. // Bödikerstr. (Kundgebung vor Bödiker 9) // Stralauer Allee Richtung Oberbaumbrücke
Abschluss: vor dem nhow-Hotel (Stralauer Allee 3)

27.11. „Zimmer frei! – Wir ziehen ein.“

27.11.2010 Demo gegen das nhow-LuxushotelDas wichtigste zur Demo am Samstag gegen das nhow-Luxushotel am Spreeufer: Hier ist der Aufruf, hier der Elektroflyer, hier geht’s zur Demo-Route und hier zu Presse-Artikeln.

Damit die Spreeufer nicht zu exklusiven Luxusräumen werden und gegen die Folgen der kommerziellen Aufwertung (steigende Mieten, Ausgrenzung einkommensschwacher Leute und marginalisierter Gruppen):

Samstag, 27. November
15 Uhr ab Boxhagener Platz (Friedrichshain)

Zieht euch warm an! Aber es gibt Grund zur Hoffnung: Zum Abschluss beim nhow-Hotel wird es heiße Suppe, Punsch und Glühwein geben!

Aufruf zur nhow-Demo am 27.11.

Samstag, 27. November
15 Uhr Boxhagener Platz

Elevate your stay.

Mit diesem Motto wirbt das frische erbaute nhow-Luxushotel für sein Angebot. Während sich einige wenige über die anderen erheben (elevate) können, in ihrer Luxussuite genüsslich Champagner schlürfen, geht draußen der ganz alltägliche kapitalistische Wahnsinn weiter.

Die gering bezahlten Reinigungskräfte oder die wegen der feindlichen Umgebung notwendigen Securitys müssen sogar noch froh sein, dass die kapitalistische Ökonomie ihnen einen Arbeitsplatz geschenkt hat. Die Anwohner_innen in den angrenzenden Kiezen dürfen sich derweil über rasant steigende Mieten freuen. Die Miete verbraucht einen immer größeren Anteil unseres Einkommens und zwingt uns teilweise dazu, unser vertrautes Wohnumfeld zu verlassen.

Dagegen kosten die Zimmer in dem neuen Megabunker zwischen 170 und 2500 Euro pro Nacht. (mehr…)

Zimmer frei!? – Wir ziehen ein!

Im November soll das neue Design-Luxushotel „nhow“ am Spreeufer eröffnet werden. Der Hotelkonzern nh verstößt mit dem Bau nicht nur gegen den erfolgreichen Bürgerentscheid „Spreeufer für alle!“, sondern bastelt auch mit daran, die Spreeufer zu einer Insel der Reichen zu machen: Schlappe 170 Euro kostet dort ein Zimmer – pro Nacht! Die Luxussuite liegt sogar bei satten 2500 Euro.

Gleichzeitig steigen in den umliegenden Kiezen die Mieten, wer sie nicht mehr zahlen kann, soll sehen, wo er/sie bleibt. Aber wir haben Glück: Berliner Hotels sind nur zu 50 % ausgelastet, und so bietet sich mindestens eine Hälfte des nhow-Kastens und seiner 307 Zimmer zum sofortigen Bezug an. Spreeblick für alle also.

Natürlich wollen wir das gemeinsam machen und haben eine Umzugs-Demo dafür geplant:

am Samstag, den 27. November
um 15 Uhr ab Boxhagener Platz (F‘hain)

Bringt Umzugskisten mit!

Das Plakat zum Einbinden in Internetseiten oder zum Vermailen, in den Größen: 838 × 1181 Pixel, 553 × 779 Pixel, 419 × 590 Pixel, 318 × 448 Pixel, 251 × 354 Pixel, sowie ohne das Kleingedruckte am unteren Rand in 318 × 404 Pixel und 251 × 321 Pixel.

Hier geht’s zum Aufruf zur nhow-Demo.

Auf zur Demo am Samstag!

Juchuu – nach dem doch recht ausführlichen Aufruf gibt es jetzt auch einen kurzen. Und die Route. Und noch einen nett bunten Elektroflyer obendrauf:

Aus einer Mauer wurden tausend Zäune. Demo am 9.10.2010

Aus einer Mauer wurden tausend Zäune

Demonstration für eine Stadt für alle.

Vor zwanzig Jahren stand die Mauer noch und trennte Berlin entlang des Spreeufers. Statt einer Mauer stehen dort jetzt tausend Zäune. Die Chance, das Spreeufer für alle Menschen zu öffnen, wurde nicht wahrgenommen. Stattdessen ist das Ufer heute weitgehend privatisiert und mit kommerziellen Objekten bebaut.

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Das Shirt zur Aktion

Weil der Aktionstag im Juni nicht nur ziemlich gut war, sondern auch einiges an Ausgaben verschlungen hat, und weil die Berliner Polizei mal wieder meinte, freidrehen zu müssen, ein paar Leute zusammenzuschlagen und ihnen danach irgendwelche Verfahren wegen Landfriedensbruch, Widerstand etc.pp. anzudichten, also auch noch Kosten für Anwält_innen und womöglich Fiesigkeiten wie Strafgelder ausstehen, hat sich Mediaspree entern! zwischenzeitlich aufs Merchandising verlegt.

Einige werbe- und vertriebswütige Gesell_innen haben tage- und nächstelang Sieb und Rakel geschwungen, und heraus gekommen sind etwa 200 T-Shirts in den modischsten Farben, die ihr euch nur irgendwie vorstellen könnt.

Eine Premiere dieser feinen Haute Couture gab’s schon im Juli auf der Mega­spree-Parade, die Dinger gingen geradezu weg wie warme Schrippen – da wurde dann ganz schnell nachgesiebdruckt, um der reißenden Nachfrage überhaupt Stand halten zu können.

Erhältlich sind die Shirts in der NewYorck im Bethanien oder auch auf dem einen oder anderen Straßenfest in deiner Nachbarschaft (z.B. Weise-, Jessner- und wahrscheinlich auch Reichestraßenfest).

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Freitag: Kundgebung gegen Seifenfabrik-Privatisierung

UPDATE: Jetzt schreibt sogar schon der Tagesspiegel über die Versteigerung der Seifenfabrik, und Indymedia auch.

Am Freitag (18. Juni) soll das Grundstück der Seifenfabrik, Köpenicker Straße 50-52, privatisiert werden. Es ist zur Zeit noch im Eigentum der GESA, einer bundeseigenen Liegenschaftsgesellschaft. Wir protestieren gegen die anhaltende Privatisierung am Spreeufer!

Ab 13:30 Uhr wird es daher vor dem abba Hotel in der Lietzenburger Straße 89, wo die Auktion stattfinden soll, eine Protestkundgebung geben. Die Versteigerung beginnt um 14 Uhr, daher wollen wir vorher den Interessenten noch unseren Protest auf den Weg mitgeben und sie davon überzeugen, dass sie besser die Finger vom Spreeufer lassen.

Flugblatt als PDF (1,1 MB)

Kollektive Besichtigung von Grundstücken in der Aktionsphase

Ein Teil der Ideen für die Aktionsphase wurde innerhalb des Bündnisses Mediaspree entern! vorbereitet. Dazu gehört das Ziel, vier ausgewählte Mediaspree-Projekte gemeinsam aufzusuchen und dort andere Visionen eines Spreeufer für alle deutlich zu machen. Auf unserem Kartenmaterial sind diese vier Grundstücke mit den Nummern 01 bis 04 gekennzeichnet. In einem Indymedia-Artikel wurden die Vorstellungen, was dort geschehen könnte, bereits beschrieben, und daraus zitieren wir der Einfachheit halber einfach mal weiter unten. Ansonsten wird es natürlich auch einige oder noch mehr vorbereitete oder auch spontane Aktionen geben, von denen auch wir noch nichts wissen. Wir dürfen also gespannt sein. Aber nun zum Indy-Artikel:

Zentraler Teil der Aktionsphase wird sein, dass größere Gruppen einige Grundstücke im Mediaspree-Gebiet besichtigen, um dort Ideen zu entwickeln, wie ein Spreeufer für alle möglich ist. „Ohne Privatisierungen, Kommerzialisierungen und steigende Mieten in den angrenzenden Kiezen“, wie Daniel [vom Mediaspree entern!-Bündnis] sagt. „Bestenfalls beginnen wir auch schon mit der Gestaltung und haben Baumaterial, Pflanzen, Farbe und gute Laune dabei. An Mediaspree sind viele Einzelprojekte beteiligt, die es sicher alle verdient haben, theoretisch und praktisch unserer Kritik unterworfen zu werden.“ Für den 5. Juni hat sich das Bündnis vier beispielhafte Grundstücke für Aktionen ausgesucht, um gegen die unsoziale Stadtentwicklung zu protestieren:

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Pack das Radio ein!

Zum Aktionstag Mediaspree entern! morgen am Samstag wird es ein Aktionsradio geben. Dort werden Informationen einlaufen, wo gerade was los ist, was für Aktionen passieren, und so können alle Aktiven erfahren, was wo gerade läuft, wo vielleicht noch Leute gebraucht werden oder es was tolles zu sehen/hören/bestaunen gibt.

Also packt euer Radio ein, stellt es auf UKW 95,2 MHz ein, und vergesst die Batterien/Akkus nicht!

Am Aktionstag selbst macht es dann Sinn, auch den Umstehenden Leuten Bescheid zu geben, wenn ihr was Interessantes im Radio gehört habt. Ihr werdet aber nicht völlig von solchen supermodernen elektronischen Geräten abhängig sein: Es gibt ja auch noch Infopunkte, wo Leute ebenfalls Bescheid bekommen, was wo gerade so passiert: Auf der Kundgebung in der Falckensteinstraße nahe Oberbaumbrücke, an der Köpi (Köpenicker Str. 137/Mitte), beim Yaam (Stralauer Platz 35/Ostbahnhof) und an der Bödi (Bödickerstr. 9/Rudolfkiez) kann euch geholfen werden. Dabei bieten Köpi und Bödi noch zwei entscheidende Vorteile, die ein Radio nicht erfüllen kann: An der Köpi soll’s was zu Futtern geben und an der Bödi Demo-Sanitäter_innen.

Wo geht’s lang am 5. Juni? – die beiden Demos

Die beiden Demos am Samstag, die jeweils um 13:30 Uhr in Kreuzberg und in Friedrichshain starten und den Aktionstag Medispree entern! einleiten, sind nun angemeldet und die Demorouten von höchstpolizeilicher Stelle akzeptiert worden. Und die Berliner Polizei erwartet großen Zulauf: Am Wochenende beginne schließlich der Sommer, begründete der Einsatzleiter seine Einschätzung, die Demos würden richtig groß werden. Nun denn. Auch wenn wir sonst nicht gerade dazu neigen, die Ansichten dieser Herren zu teilen: An dieser Stelle haben wir dem ausnahmweise nicht viel abzusprechen…

Genehmigt sind nun also zwei Routen, die vom Kottbusser Tor und vom Boxhagener Platz aus jeweils auf kleinen Kiez-Umwegen zur Spree führen und sich dort auf der Oberbaumbrücke treffen werden. Die Routen könnt ihr den beiden Karten entnehmen (drauf klicken zum Vergrößern).

Da die Berliner Polizei aber anscheinend nicht voll und ganz ihrer Autorität und ihrem Können vertraut, hat sie den Demoanmelder_innen folgende, zweifellos unverzichtbare Auflagen erteilt: 1. Keine Glasflaschen oder Getränkedosen. 2. Keine Schlauchboote (ja: auf der Demo!).

Im Anschluss an die sicherlich hochgradig staatstragende tränenrührende Vereinigung der beiden Demos auf der Oberbaumbrücke werden diese dann auch besser schnell beendet. Ab 15 Uhr findet dann einerseits für den Rest des Tages eine informative und unterhaltsame Kundgebung am oberen Ende der Falckensteinstraße statt.

Andererseits ist aus dem Media­spree entern!-Bündnis heraus angekündigt worden, dass ab 15 Uhr die Aktionsphase beginne, das eigentliche „Spreeufer selber machen“ und damit das Herz des Aktionstages.