Was kommt nach dem Aktionstag?

Am Freitag (11. Juni) gibt es ein Nachbereitungstreffen zum Aktionstag, um 19 Uhr in/vor der NewYorck, Mariannenplatz 2a. Dabei soll es nicht nur darum gehen, was am 5. Juni alles gut oder weniger gut lief oder um die abschließende politische Einschätzung des Aktionstages, sondern auch um die Frage, was nun als nächstes anliegt.

Da wäre auf der einen Seite die Folgen des Aktionstages: Rund 25 Leute haben deutlichen Ärger von den Grünkitteln bekommen, und welche Verfahren dem entwachsen, müssen wir noch abwarten. Mit Repressionskosten ist aber zu rechnen, und wir sollten für den Fall der Fälle vernetzt bleiben, damit niemand allein bleibt damit. Und auch für die Vorbereitung vom Mediaspree entern! wurde einiges Geld ausgegeben, was irgendwoher wieder hereinkommen muss: Die technische Infrastruktur, Druck- und Anmeldekosten, die Lautsprecherwagen, alles kostet in diesem verf***ten System Geld…

Und dann wäre da noch die Frage: Wie weiter mit dem Widerstand gegen Mediaspree? War Mediaspree entern! nur ein Bündnis für einen Aktionstag, oder geht es weiter damit? Wollen wir den nächsten großen Wurf planen oder lieber erstmal kleine Schritte machen? Dafür würden sich verschiedene Anlässe anbieten, die sowieso anstehen und bei denen wir Mediaspree entern! jedes Mal wieder aufs Tablett bringen könnten:

12.6. 12 Uhr Krisendemo mit antikapitalistischem Block und Recht-auf-Stadt-Aufruf
12.6. 15:30 / 16 Uhr Freiraum-Demo von Friedrichshain und Neukölln aus zur Köpi
14.6. 10 Uhr Innenausschuss im Abgeordnetenhaus (mit Thema Polizeigewalt am 5. Juni)
18.6. 14 Uhr Spreeufer-Auktion: Versteigerung der alten Fabrikruine neben dem Ex-Schwarzen Kanal
19.6. 14 Uhr NewYorck Sommerfest mit MS-entern-Stand
20.6. 16 Uhr Aktion gegen A100-Verlängerung
26.6. 9 Uhr SPD Landesparteitag mit Beschluss zur A100
10.7. Megaspree-Parade
10.-19.9. Intersquat Festival
ab 18.9. Aktionstage gegen kommerzielle Stadtumstrukturierung