Viel Wut in der Luft

Glasbruch an der O2-Halle (Foto: Mikael Zellmann)Nach der skandalösen und illegalen Räumung des Hausprojekts Liebig14 gingen abends Tausende in Friedrichshain auf die Straße. Das uniformierte Gewaltmonopol bot allerhand auf, um die Demo im Zaum zu halten, stoppte sie schließlich, doch die Demonstrant_innen ließen sich nicht stoppen. Größere und kleinere spontane Versammlungen zogen es nun vor, die Route und die Verkehrslenkung in die eigene Hand zu nehmen.

Glasbruch am Berliner Liegenschaftsfonds (Foto: Mikael Zellmann)Dabei gerieten ausgerechnet einige wichtige Akteure von Mediaspree in den Fokus: Am Liegenschaftsfonds in der Warschauer Straße hinterließ die Wut der Leute ebenso deutliche Spuren wie an der O2-Halle – beides Mal gingen allerlei Scheiben zu Bruch. Auch den Mediaspree-Akteur BSR traf es Polizeiberichten zufolge.

Fotos: Mikael Zellmann


1 Antwort auf „Viel Wut in der Luft“


  1. 1 entern 07. Februar 2011 um 18:21 Uhr

    Die B.Z. zitiert Moritz Hillebrand, den Sprecher der Anschutz Entertainment Group: „25 Arena-Scheiben wurden demoliert. Die genaue Höhe des Schadens kennen wir noch nicht.“

    Übrigens wurde mit der BSR ein weiterer Akteur von Mediaspree angegriffen. Die BSR ist Eigentümerin zweier Grundstücke am Spreeufer, einmal direkt an der Michaelbrücke, wo der Fiat-Händler drauf ist, und dann das Grundstück der Bar25. Seit 10 Jahren versucht die BSR erfolglos ihr Vorhaben „Spree-urban“ zu vermarkten. In der Mühlenstraße gingen am Abend nach der Liebig14-Straße auch Scheiben am dortigen BSR-Gebäude zu Bruch.

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