’ne 1A entern-Soli-Sause war das!

Die MS-entern-Party am Samstag war ganz großartig, im wahrsten Sinne „Soli-Sause“. Es waren unheimlich viele Leute da, teilweise mit Schlange im Treppenhaus, vor den Klos sowieso. Wir mussten sogar reichlich viele Gutscheine für Bingo+Cocktails austeilen, da so viele waschechte Pirat_innen erschienen waren.

Nach ein bisschen Verzögerung ging das Bingo los, war auch echt lustig und spannend. Dann scharrten die Leute schon mit den Füßen, in freudiger Erwartung des Herrengedecks, die noch ein bisserl auf sich warten ließen, um die Spannung zu steigern. Als es dann los ging, hätten wir wohl auch einen drei- oder viermal so großen Raum locker füllen können. (Wird Zeit, dass in der New­Yorck mal ein paar Wände eingerissen und durch verschiebbare ersetzt werden… ;-) ) Es wurden tropische Temperaturen gemeldet, und vor den Fenstern bildete sich ein See aus Kondenswasser. Die großartige Konzertstimmung trug Punkrock MC gleich weiter mit seinen schrägen, aber sehr gut tanzbaren Neuinterpretationen linker Klassiker.

Am Crepes-Stand kam die backende Person ungefähr drei Stunden lang kaum dazu, ihre eine Flasche Bier zu trinken, da die Backwaren weit besser weg gingen als warme Semmeln es jemals könnten – keine Zeit für Pausen. Ganz besonders beliebt: Gefüllt mit Seitan-Geschnetzeltem.

Auch als dann die DJ_anes das Ruder in den beiden Tanzräumen übernahmen, wurde weiter munter das Tanzbein geschwungen. Wir können froh sein, dass das Bethanien so fest gebaut ist, auch angesichts der Bässe, die mit dem zweiten Elektro-DJ-Team einsetzten. Nebenan, im Getränkeraum, hat es nur so gescheppert. Unser Tontechniker war voll des Lobes für die HU-Refrat-Anlage, die wir zu Beginn noch für vollkommen überdimensioniert gehalten hatten.

Gegen acht Uhr morgens zeigten die DJ_anes Erbarmen mit den nahezu völlig erschöpften Verantalter_innen und legten einfach nicht mehr auf. Die murrenden Tanzlustigen tröpfelten langsam nach Hause, während schonmal die erste Runde Party-Schlamm aus den Räumen gefeudelt wurde.

Sonntag ab 12 Uhr dann aufräumen, putzen, Anlage wegbringen und danach total errschöpft ins Bett fallen. Aber mit dem guten Gefühl, dass das Bethanien wahrscheinlich die beste Party seit langem erleben durfte… Für die Antirepressionarbeit dürfte einiges übrig geblieben sein, aber jetzt müssen wir erst mal noch einige Zahlen von recht nach links schieben, um uns darüber einen Überblick zu verschaffen.

Soweit vom aktuellen Sportstudio.

Tausend Dank an Alle, die bei der Party mitgeholfen haben! An die beiden Bands, die vielen DJ_anes, den Tontechniker, die Leute am Einlass und an der Theke, diejenigen, die Plakate und Flyer verteilt, Freund_innen Bescheid gegeben haben, die beim Einkaufen, Getränkeschleppen und beim Aufräumen mitgeholfen haben.