Mediaspree – Stand der Dinge und Pläne

Auf Indymedia wurde gestern ein geradezu ausufernder (haha…) Artikel veröffentlicht, der alles Mögliche zu Mediaspree zusammenfasst: Die bisherige Bebauung, die aktuellen Investorenpläne, die bisher gelaufenen Proteste und was sie (nicht) bewirkt haben:

Zwar gibt es den Image-Förder-Verein „MediaSpree“ nicht mehr, (aufgrund der ausgelaufenen Förderung und sicher auch wegen des schlechten Image), doch scheint er seinen Zweck im Wesentlichen schon erfüllt zu haben. Die letzten noch in öffentlicher Hand befindlichen Spreeufer-Flächen sollen demnächst privatisiert werden, und für die einzelnen Bauvorhaben waren schon immer die jeweiligen Investoren und Grundstücksbesitzer zuständig. Und diese, ungeachtet davon, ob der Verein „MediaSpree“ noch existiert, sind natürlich weiterhin bemüht, so viel Profit wie möglich am Spreeufer zu verwirklichen.

Gerade nach dem gewonnenen Bürger_innen-Entscheid dachten viele Menschen, es sei nun gelungen, ernsthaften Einfluss auf die Entwicklung am Spreeufer zu nehmen. Heute ist klar, dass Politik und Wirtschaft stets entschlossen waren, auch diesen Protest im wesentlichen zu ignorieren, keine Mitsprache der Bevölkerung zuzulassen, wo es um Profite privater Konzerne in Millionenhöhe geht.

Alles in Allem also viele, viele Gründe, den Protest wieder aufzugreifen und öffentlichen Druck zu machen. So zählt der Artikel dann auch einige Möglichkeiten auf, wie z.B. im Rahmen des Mediaspree entern!-Aktionstages am 5. Juni Sand in die investorenorietnierte Entwicklung der Spreeufer gestreut werden kann:

  • Störung des laufenden Betriebes
  • Störung von laufenden Bauvorhaben
  • Aneignung von nichtgenutzten Flächen und Gebäuden
  • Aneignung des öffentlichen Raumes
  • Beteiligung am Aktionstag durch bestehende Projekte
  • Aktive Gestaltung der Flächen
  • Aktionen in den angrenzenden Kiezen

…nur dass im Artikel immer auch Beispiele ausgeführt oder Anregungen gegeben werden. Also schaut mal rein!